„Legasthenie als Talentsignal“ (R. Davis)
Das Talent sich Dinge bildhaft in der Phantasie vorzustellen, hatten alle großen Genies, wie Leonardo da Vinci, Einstein, Edison und Goethe …
Legasthen begabte Menschen, wir zählen auch Menschen mit ADS und Dyskaliker dazu, haben die Fähigkeit in Bildern zu denken und können den Mittelpunkt ihres Erlebens außerhalb der Wirklichkeit haben.
Beim Erlernen der Schriftsprache oder dem Rechnen kann dieses Talent ein Stolperstein sein, wenn die Bedeutung bildloser Wörter nicht in Bildern sichtbar gemacht wird. Wir sprechen von Bilddenkern im Gegensatz zu Verbaldenkern.
Korrekte Wahrnehmung bedeutet ich sehe, höre und spüre mit meinen Sinnen was in Wirklichkeit ist. Ich sehe und lese genau was auf dem Papier steht; ich höre genau das was gesprochen wird; ich bin im Gleichgewicht.
Symbole und bildlose Wörter können bei bilddenkenden
Menschen Verwirrung und Desorientierung
hervorrufen, solange diese nicht als Bilder
im Gedächtnis abgespeichert sind. Die Wahrnehmung
ist verzerrt.
Desorientiert sehe ich nicht genau was auf dem
Papier steht, was genau gesprochen wird und bin
auch nicht im Gleichgewicht.
Lernstörung oder Lernbehinderung entstehen, da die Lerninhalte nicht klar und ohne Verwirrung und Verzerrung wahrgenommen und gelernt werden können.